Über mich
Hallo! Schön, dass du hier bist. Mein Name ist Carmen Meuser, ich bin 39 Jahre jung und lebe mit meiner Familie in Mainz auf dem Lerchenberg.
Mit der Geburt meiner Tochter 2021 habe ich meinen langjährigen Beruf als Creative Director für Corporate Design mit einem lachenden und einem weinenden Auge an den Nagel gehängt. Es sollte sich eine andere Tür für mich öffnen.
Auf meinem Weg, wichtige neue Lektionen zu lernen – ausgelöst durch meinen bislang größten Lehrer, meine Tochter – begann für mich eine unvorhersehbare, absolut herausfordernde Reise der Neu-Ausrichtung. Und jedes Mal, wenn ich dachte „Das war’s jetzt aber“, ploppte nach kurzer Integrations- und Erholungsphase ein neues Thema auf, das ich mir auf brutal ehrliche Weise anschauen sollte.
Ich möchte hier nichts schönreden – der Weg der inneren Heilung ist ein Weg, für den man sich entscheidet. Hat man einmal diesen Dschungel betreten, kommt man nicht mehr raus. Will man aber auch gar nicht, denn die Geschenke, die dort auf einen warten, belohnen jeden steinigen Aufstieg und machen es zu einer bittersüßen und magischen Reise. So nehme ich alles, was kommt, hangle mich Baum für Baum durch meinen eigenen Dschungel – mit der großen Absicht, mich irgendwann komplett blind darin zurechtzufinden.
Die Wucht, mit der manche Dinge oder das Leben selbst auf uns zuschmettern, kann uns wortwörtlich ins Delirium stürzen. Wenn du nicht gut aufgestellt bist, fliegt dir früher oder später der Boden unter den Füßen weg. Und wenn du Glück hast, kommt es laut und wuchtig, sodass es dich quasi zwingt hinzuschauen.
Schwieriger wird es, wenn es sich leise anschmiegt – über Jahre oder sogar Jahrzehnte. Gerade so leise, dass du es gut ignorieren, dagegenhalten und deine eigenen Abwehrstrategien entwickeln kannst. Das sind die Dinge, die uns ganz im Stillen in unserem natürlichen Sein blockieren und uns vielleicht irgendwann körperlich richtig krank machen können. Es sind die größten Brocken, weil sie so tief in uns verstrickt sind und wir sie irgendwann so verdammt gut in unser Leben integriert haben.
Warum erzähle ich euch das Ganze? Auf meinem Weg bin ich auf tolle Menschen und Praktiken gestoßen, die mich genau dahin geführt haben, wo ich jetzt stehe.
Vor circa sieben Jahren öffnete sich mir die Tür des Wudang Tai Chi Chuan – eine daoistische, innere Kampfkunst, die auf den Prinzipien von Yin und Yang basiert. Seit sieben Jahren erlerne ich diese unfassbar pure Praktik und ich bin jedes Mal aufs Neue entzückt von der Vielfalt und Tiefe, die sich mir eröffnet. Von der inneren Ruhe und Gelassenheit, die sie mir für meinen Alltag schenkt. Diese Praktik ist nicht nur während der Trainingszeit da, sie entfaltet sich in all meinen Lebenslagen, zentriert mich, sodass ich sicher und fest im Leben voranschreiten kann.
Meine erste Berührung mit Reiki kam wenige Jahre später dazu. Während meine Wahrnehmungsfähigkeiten, das Spüren und Erspüren mit den Händen, immer feiner wurden, habe ich recht schnell gelernt, energetisierte oder blockierte Bereiche im Körper zu lokalisieren. Nach jeder Reiki-Behandlung bin ich immer wieder überrascht, wie präzise diese Methode ist und wie fein, subtil und alldurchdringend diese speziellen Jikiden-Reiki-Energien sind.
Ich kann nur jedem empfehlen, ein paar Sessions auszuprobieren und selbst zu spüren, was sie mit einem macht.
Herzlichst,
Eure Carmen